Initiiert wurde die besondere Aktion vom Schulsanitätsdienst der Realschule Otterndorf. Die Idee dazu hatte die betreuende Lehrkraft Julia Weihe. Um das Thema Wiederbelebung auf kreative und niedrigschwellige Weise zu vermitteln, wurde eine Reanimationspuppe kurzerhand in ein Weihnachtsmannkostüm gesteckt. Wer vorbeikam, durfte selbst aktiv werden und für eine Zeit die Herzdruckmassage durchführen.
Zwischen 9 und 13 Uhr wurde so unermüdlich „gedrückt, gedrückt, gedrückt“. Rund 60 Schülerin und Schüler beteiligten sich an der Aktion. Besonders beeindruckend: Der Rekord für die längste durchgehende Herzdruckmassage lag bei stolzen 26 Minuten.
Die Aktion kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an und sorgte nicht nur für Spaß, sondern auch für wertvolle Lernerfahrungen im Bereich Erste Hilfe und Reanimation. Als kleine Belohnung für den Einsatz gab es für alle Helferinnen und Helfer DRK-Gummibärchen.
Eine gelungene Aktion, die zeigt, wie wichtig und zugleich kreativ Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen sein kann – und dass man sogar dem Weihnachtsmann das Leben retten kann.

