Der Duft von Bratwurst lag in der Luft, Kinder lachten, Popcorn knisterte: Beim 2. Frühlingsmarkt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde das Gelände in der Meyerstraße zur bunten Erlebniswelt für Groß und Klein. „Bist doch nicht bang, komm in Gang“, riefen Berta, Else, Erna, Greta und Frau Schmidt im Chor. Als schräge Putzfrauenkolonne „Die Feudalen“ sorgten sie mit Gesang, Tanz und Witz für Begeisterung. „Wir wollen den Leuten Mut machen“, sagte Anke Bardenhagen, Leiterin der Tagespflege, alias Frau Schmidt.
Zwischen Hüpfburg, Kettenkarussell und Rettungsfahrzeugen herrschte ausgelassene Stimmung. Mehr als 40 selbstgebackene Kuchen und Torten wurden angeboten. „Heute machen wir keine Diät“, lachte Besucherin Beate Adolph.
Ein starkes Netzwerk aus Helfern präsentierten die „CuxRetter“: Feuerwehr, DRK, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Technisches Hilfswerk und Katastrophenschutz zeigten ihre Arbeit. Einsatzfahrzeuge zogen die Blicke auf sich und Kinder kletterten neugierig hinein. „Man merkt, wie die Cuxhavener Retterfamilie zusammenhält“, so Cuxhavens Bürgermeister Uwe Santjer.
Beim Kinderschminken konnten die Kinder sich in Tiger, Füchse oder Fantasiegestalten verwandeln lassen. Auch tänzerisch wurde etwas geboten: Beim Flashmob tanzten Kinder aus allen Kitas gemeinsam den „Körperteil-Blues“. Im Innenhof gab es einen Flohmarkt mit selbstgemachten Unikaten, gefertigt von Bewohnern des Altenheims am Schlossgarten. Zudem konnten Besucher ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen und sich über den Hausnotruf informieren. „1900 Nutzer vertrauen bereits auf die Hilfe auf Knopfdruck“, freute sich Einrichtungsleiterin Kirsten Lohse.
Großen Zuspruch fand die Modenschau der Kleiderkammer. Laienmodels präsentierten mit sichtlicher Freude Second-Hand-Mode. Moderiert wurde die Modenschau von Tine Rose.
„Solche Veranstaltungen schaffen Nähe“, freute sich Hanni Krüger, Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Cuxhaven. Organisiert wurde der Markt von Haupt- und Ehrenamtlichen des DRK Cuxhaven/Hadeln – ein Fest, das nicht nur unterhielt, sondern verband.

