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· Ortsverein Altenbruch

Ein Lächeln kann so schön sein

Wie schon in den letzten Jahren, war der Weihnachtsmann wieder mit seinem Weihnachtsmobil unterwegs.

In diesem Jahr war es doch etwas anders.
Ich habe diesmal eine Tour geplant, die mich zu den Weihnachtsfeiern der Ortsvereine im DRK KV Land Hadeln und auch zu den Tagespflegen und Seniorenheimen im DRK KV führen sollte.
Mein erster Termin war schon am 28.11.25. und führte mich zum OV Odisheim . Dort schien es so, dass wohl nur ein kleiner Kreis von eingeweihten Kenntnis von meinem kommen hatte.
Ich habe dann auf dem vorher reservierten Parkplatz mein Weihnachtsmobil abgestellt und bin dann hineingegangen. Die Stimmung war toll und ich musste durch dreimaliges lautes klopfen an der großen Tür mich bemerkbar machen.
Das Erstaunen war doch recht groß und man freute sich riesig. Nach dem Vorlesen einer Weihnachtsgeschichte und der Übergabe einiger Geschenke, wollte doch die Gesellschaft sehen, mit welchem Gefährt ich denn gekommen sei. Vor der Tür stand das Weihnachtsmobil. Es wurde genau unter die Lupe genommen, weil es eine Weihnachtsbeleuchtung bekommen hatte. Besonders ein Gast der Weihnachtsfeier fragte gezielt nach, ob ich denn auch eine Genehmigung für diese Beleuchtung habe? Da konnte ich mit Stolz sagen, dass der Landkreis hier eine Ausnahmegenehmigung ausgestellt hatte. Hinterher erfuhr ich dann, dass eben dieser Gast ein ehemaliger Berufskraftfahrer war. Daher diese gezielte Frage.
Weitere Termine folgten.
Ein Termin war wie auch im letzten Jahr der Wochenmarkt in Cuxhaven. Zur Unterstützung hatte ich himmlische Hilfe. Ein Weihnachtsengel hat mir zur Seite gestanden. Ein toller Vormittag mit viel Gesprächen, hier mit den kleinen und großen Wochenmarktbesuchern. Dazu noch schnell ein Foto mit dem Weihnachtsmann und seinem Engel.
Allerdings war dieser Tag noch nicht zu Ende für den Weihnachtsmann, ich musste noch zum OV Cadenberge zur dortigen Weihnachtsfeier. Das Wetter war an dem Nachmittag nicht so berauschend, also plante ich schon etwas mehr Zeit für die Anfahrt ein. Mit leichter Verspätung kam ich dann doch endlich in Cadenberge an.
Auch hier eine tolle Begrüßung auch mit dem Überraschungsmoment. Großes Kino, ein toller Saal empfing mich. Ich habe hier dann auch eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Ich will verraten, welche es war: „Wie der Weihnachtsmann den Tee erfand!!“
Zum Schluss der Geschichte heißt es: Erzählt diese Geschichte nicht weiter, es glaubt euch sowieso keiner!! (Schmunzeln!)
Im Haus am Dobrock bin ich über die Wohngruppen gegangen und habe dort die lieben Bewohner besucht. Na klar, dass der Weihnachtsmann nicht ohne eine Kleinigkeit kommt.
So manch ein Bewohner konnte noch ein Weihnachtsgedicht aufsagen.
Wenn es klappte, dann habe ein kurzes Gespräch auf Augenhöhe, also hinknien, geführt. Dabei wurde dann auch mal gefragt, wie kommt denn der Weihnachtsmann wieder auf die Beine? Ich musste unter meinem Bart grinsen. Ich habe kurz dann überlegt, und kam zu dem Entschluss, dass ich dann eben Hilfe von den tollen Kolleginnen des Hauses bräuchte. Aber ich habe es ohne Hilfe geschafft.
Lachen und weinen waren wieder nah beieinander. Ich erlebte, dass Bewohner erst sehr ablehnend waren und im nächsten Moment dann anfingen zu weinen. Hier war es für mich wichtig, eine freundliche Geste kann viel bewirken. Dazu gehört auch mal, jemanden in den Arm zu nehmen.
Auch ernste Gespräche habe ich geführt, da wurde gefragt, ob man noch in einem hohen Alter heiraten kann, ohne lächerlich zu wirken. Meine Antwort hierauf war aus voller Überzeugung, lasst das Herz entscheiden. Das Alter spielt hier keine Rolle.
Die Premiere war dann auch noch, ich fuhr in das neue Domizil der ehemaligen Bewohner vom Haus am Süderwall. Hier in das Haus am Medembogen.
Dort erwarteten mich nicht nur ein Engelchen zur Unterstützung, sondern gleich vier Engelchen.
Welch eine Erleichterung für den Weihnachtsmann. Wir sind dann im Haus wieder über die Wohngruppen gegangen. Das Schöne für mich war, ich konnte auch hier mit den einzelnen Bewohnern ein paar Worte wechseln. „Weihnachtsmann, darf ich mal deinen Bart streicheln oder auch, Weihnachtsmann, darf ich dich mal knuddeln?
Eine weitere Premiere sollte in der Villa Gehben in Altenbruch stattfinden. Ich habe dort Weihnachtsgeschichten am brennenden Kamin vorgelesen. Bei heißem Apfelpunsch und kleinen Leckereien, die noch durch die WIA verteilt wurden. Es war eine ganz andere und tolle Stimmung. Für das Erste mal waren es nicht so viele Kinder und Erwachsene, fanden alle, es war super.
Der Weihnachtsmarkt am 2. Advent in Altenbruch war ein weiterer Termin. Die obligatorische Fahrt mit dem Kinderkarussell musste wieder sein. Stimmung auch hier, einfach toll.
Diese tollen Erlebnisse und Emotionen sind es, die mich dazu bewegen, zu den Menschen zu kommen. Ich freue mich auf das nächste Jahr. Aber immer daran denken, auch in der restlichen Jahreszeit, ich bin auch dann unter den Menschen zu finden.
Seid liebe gegrüßt.
Euer Weihnachtsmann